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Wherever.we.go im Interview mit René Rodrigezz

Hey René

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um uns ein paar Fragen zu beantworten! 🙂

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

Erzähl uns und den Leuten da draußen mal ein bisschen was von Dir.

Wann hat das mit der Musik bei Dir begonnen?

Das mit der Musik hat bei mir im Alter von 8 Jahren bei den Sängerknaben begonnen. Dort gab es einen Aufnahmetest und ich erinnere mich noch ganz genau daran, dass ich dafür damals den Titel „Hänschen Klein“ gewählt hatte. Bei den Sängerknaben folgten Gesangs-und Klavierunterricht. Und danach kam auch gleich unsere erste Tournee. Es ging für 2 Monate nach Südafrika – von Johannesburg bis Kapstadt. Danach folgten Tournees in Frankreich und Italien. Als ich für mich entschied, die Sängerknaben-Zeit hinter mir zu lassen folgte der Break, ich wollte Profifußballer werden. Mit dem ersten Discobesuch in der „Spessart“ habe ich gesehen, dass Musik auch cool sein kann. Eine Woche später habe ich mir auch gleich den ersten Plattenspieler gekauft und in meinem Kinderzimmer geübt. Mein ganzes erstes Lehrlingsgehalt ging als es gerade auf mein Konto kam, sofort für Equipment drauf. So hat das ganze begonnen. 🙂 🙂

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

Danach habe ich eigene Partys in Gasthäusern und Veranstaltungsräumen organisiert und spielte vor meinen Freunden.

2. Hattest Du schon immer eine favorisierte Musikrichtung?

Ja, eigentlich immer schon. Ich war damals viel mit meinem Onkel unterwegs, der nur Dance gehört hat. In seinem Auto haben wir uns immer die Klassiker CD´s „Hugo Mania“, „Bravo Hits“, „Just the Best“ und Co gehört. Natürlich durfte „i´m a Scatman“ und „Scooter“ nicht fehlen.

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

3. Wann war der Knackpunkt, wo Du gesagt hast, jetzt willst Du nur mehr Deiner Passion nachgehen?

Eigentlich durch Zufall. Meine Mutter hat das immer unterstützt aber es gab hier auch einen Kompromiss, ich muss meinen Beruf auslernen – dann darf ich DJ werden. Als ich dann bei der Fa. Ebner ausgelernt war wurde ich dort nicht übernommen. Seit dem erstem Lehrjahr habe ich an den Wochenenden aber immer schon aufgelegt. Nach meinem Lehrabschluss bin ich extra zum Zivildienst beim „Samariterbund“ gegangen und habe dort mit dem Geschäftsstellenleiter eine Vereinbarung getroffen. Ich habe an den Wochenenden frei bekommen. Somit habe ich am Wochenende auflegen und die Karriere pushen können. Danach habe ich jegliches Privates zurückgesteckt und habe nur für den Traum gekämpft. Da alles sehr positiv verlief wurde es immer mehr zu einem wehrwerdenden Traum.

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

4. Mal angenommen, man hat sich hingesetzt und einen richtig genialen Song auf die Beine gestellt. Irgendwie muss dieser ja nun vom Keyboard, Mischpult etc. unter die Leute gebracht werden. Wie geht man da weiter vor?

Man hat seine fixen Partner. Bei mir ist es Kontor Records. Das coole an der Musik ist, wenn man etwas Gutes bzw. einen Hit produziert, nimmt quasi alles seinen Lauf. Es führt das Eine zum Anderen und wird auf einmal Groß. Bei 3 songs „shake“, „around the world“ und „grand Slam“ war es zum Beispiel so.

5. War es einfach als DJ Fuß zu fassen?

Nein, es war absolut schwierig. Wöchentlich kommen Burschen auf mich zu und fragen welche Tips ich geben kann. Dieser ist ARBEITEN ARBEITEN ARBEITEN – wieder aufstehen und danach folgt das nötige Glück. Es sagen dir am Weg mindestens 100000 Leute dass du es nicht kannst oder es eine schlechte Idee ist.

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

6. Produzierst Du eigentlich selbst?

Ja, jeden einzelnen Song von Anfang an – bis auf meinen ersten Song, den niemand kennt. Das war das erste und letzte Mal, dass ich einen Song „fremd“ produzieren ließ denn danach wurde ich so richtig verarscht. Finanziell und menschlich. Dadurch hieß es für mich zurück zum Start, von diesem Zeitpunkt an habe ich angefangen alles selbst zu machen. Ich habe alles selbst aufgebaut. Bis zum ersten Plattendeal dauerte es rund 2 Jahre. Seither habe ich bis heute jeden Song selbst produziert und diverse andere Acts mitproduziert.

7. Wie lange dauert es in etwa bis ein neuer Song produziert ist?

Unterschiedlich. Manche sehr schnell – manche brauchen 2 Monate. Ein Song verändert sich bis zur Produktion oftmals bis zu 10 Mal.

8. Gibt es Menschen die Dich besonders unterstützen?

Meine erste und größte Unterstützung ist meine Mum. Da ich immer Step by Step erfolgreich wurde haben meine Freunde das immer mitbekommen. Daraus haben sich viele Unterstützer (Mental, kreativ,.. und co.) ergeben. Sie machen es teilweise sogar unentgeltlich weil sie es mit mir leben.

9. Wo nimmst Du eigentlich Deine ganze Inspiration her? Gibt es Plätze, Orte oder Menschen die Dich besonders inspirieren?

René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016 René Rodrigezz © Thomsen Photography 2016 / wherever.we.go 2016

Ja, das Studio. Durchs Herumklimpern am Keyboard entsteht immer eine Kombination die mir gefällt.

10. Wie sieht eigentlich so ein typischer Tagesablauf bei Dir aus?

Der Wochentag ist bei mir komplett konträr zum Wochenende, daher macht es mir schon so lange Zeit Spaß. Am Wochenende bin ich fern von jeder Realität. Mein Oberstes Gebot keine Drogen aber sonst gibt´s bei mir keine Grenzen. Unter der Woche habe ich schon meinen gewohnten Ablauf, sodass ich ohne Wecker um 08:30 munter werde. Danach erledige ich Office Sachen und auch „Merchandising Sachen“ werden von mir noch höchst persönlich verschickt. Bis Mittag hab ich eigentlich immer den selben Ablauf.

Nachmittags bin ich entweder im Studio, habe Termine oder einfach mal gar nichts 😉 Vormittag wird gearbeitet. Manchmal bin ich auch ab Mittag bis 4 Uhr früh im Studio. Dann gibt es Tage wo gemacht wird wozu man Lust und Laune hat.

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11. Wenn das ganze Leben eine einzige Party ist, bist Du dann auch mal froh, alleine für Dich zu sein oder geht das Partyleben in deiner Freizeit weiter ?

Gemischt, nach einem Wochenende an einem Sonntag möchte ich komplette Ruhe. Kino mit Freunden oder Couchen. Andererseits genieße ich es auch mit meinen Freunden in Diskotheken meiner Umgebung Party zu machen.

Wir danken dir René für das Interview und wünschen dir für deine nächsten Auftritte on stage alles Liebe.

Seid ihr echte RR-Kenner und habt das alles schon gewusst und/oder waren da für euch ganz neue Seiten von ihm dabei 🙂?

Xoxo
Ines, Nisa & Eve

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